Hund in Berlin
Stromkosten senken mit Verivox
  Sie sind hier: Hund in Berlin-> Ernährung: Vorsicht Gift  

„Symptome einer Vergiftung

  • Erbrechen (oder später heftiger Durchfall)
  • Verhaltensänderungen
    • Zittern
    • plötzliche, unerklärliche Angst
    • Vorsichtiges, schwankendes oder geducktes gehen
  • Erhöhter Speichelfluss
  • Schwellungen oder Verätzungen von Hautpartien, die mit dem Giftstoff in Berührung gekommen sind
  • hektisches bearbeiten des Mundes mit Pfote oder an Möbelstücken
  • Blutungen aus dem Mund oder anderen Körperöffnungen (siehe auch unten Rattengift)
  • Verfärbung der Schleimhäute (z. B. Kirschrot bei Kohlenmonoxidvergiftung)
  • Atemprobleme
  • Krämpfe
  • Bewusstlosigkeit

Symptome können je nach aufgenommener Substanz und Menge einzeln, in Reihenfolge oder separat auftreten. Häufig zählen bereits wenige Stunden nach der Aufnahme des Giftstoffs, doch manche Symptome machen sich auch erst bis zu drei Tage später bemerkbar.“

Quelle: http://www.vegan-hund.de/gesundheit/giftstoffe/start

 

Was kann gefährlich sein für Hunde?

Weintraubenund Rosinen
Schokolade
Zwiebeln
Knoblauch
Avocado
Kakao
Nikotin
Obstkerne
Rohes Schweinefleisch

 

Menschliche Nahrungsmittel können Gift für Hunde sein

Menschliche Nahrungsmittel sind, wie die folgenden Beispiele zeigen, oftmals für die Ernährung von Hunden untauglich. Und zwar nicht nur, weil sie oft einseitig zusammengesetzt und arm an lebenswichtigen Nährstoffen sind, sondern weil sie in manchen Fällen schlicht und einfach giftig wirken können.

So sind z.B. Nüsse für Hunde von Nachteil, da sie einen hohen Phosphorgehalt haben und deswegen leicht zu Blasensteinen oder Störungen des Knochenstoffwechsels führen können.

Walnüsse sind sogar giftig.

Zwiebeln, besonders rohe, führen bei Hunden zu Blutarmut, da ihre Inhaltsstoffe die roten Blutkörperchen zerstören (Blutarmut).

Hülsenfrüchte führen durch ihren sehr hohen Faser- und Eiweißgehalt zu Überaktivität der Darmbakterien. Dies kann Bauchkrämpfe und eine unangenehm gesteigerte Darmwinde ("Flatulenz") bewirken. Zudem enthalten manche Hülsenfrüchte Fermenthemmstoffe, die die Eiweißverdauung behindern (z.B. Sojabohnen).

Alle fleischhaltigen Nahrungsmittel vom Essenstisch, aber auch Käse und Essensreste, sollten ebenfalls nicht einem Hund verfüttert werden, da ihre Zusammensetzung nicht seinen Nährstoffbedürfnissen entspricht. Stark gesalzene Nahrung (gesalzenes Fleisch oder Fisch), Seewasser oder Pökellake können u.a. zu Bluthochdruck und Nierenschäden führen.

Vor der Verfütterung gebratener oder gegrillter Speisen, vor allem Fleisch, zu warnen: Der hohe Fettgehalt, Salz und Gewürze sowie Röststoffe sind für die Ernährung von Hunden nicht geeignet!

Überversorgung mit Vitaminen - auch eine Vergiftung

Die Überversorgung mit Vitamin A ist eine Folge von andauernder, übermäßiger Aufnahme des fettlöslichen Vitamins. Dies kann durch eine zu gut gemeinte Gabe von Vitaminpräparaten bedingt sein, aber auch durch einseitige Verfütterung von Vitamin A-haltigen Nahrungsbestandteilen, z.B. Fischleberölen.

Folgen dieses Ernährungsfehlers sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Gelenkschmerzen oder bleibende Gelenkknorpelschäden. Krankheitszeichen infolge zu hoher Vitamin D-Spiegel im Körper ("Hypervitaminose D") sind bei einer artgerechten Ernährung ebenfalls ausgeschlossen. Auch hier ist die übereifrige Versorgung mit entsprechenden Vitaminzusätzen die häufigste Ursache, wenn z.B. Störungen im Verdauungstrakt, Appetitlosigkeit, großer Durst oder übermäßige Harnausscheidung in Folge der Hypervitaminose D auftreten. Längerfristige Folgen sind vorzeitige Verkalkung der Knochen, evtl. tödliche Nierenschäden oder Kalkeinlagerungen in vielen Organen.

Viele Gifte werden erst durch Speicherung im Körper gefährlich

Erhöhte Mengen von anorganischen Giftstoffen (z.B. Blei, Arsen, Fluor, Kupfer) können unter bestimmten Bedingungen in Futtermitteln tierischer Herkunft vorkommen, da diese Schwermetalle sich in manchen Geweben anreichern.

So werden Fluor und Blei vorrangig in Knochen gespeichert, Kupfer in Leber und Niere, Arsen in Leber und Haaren, Quecksilber in der Niere. Aber auch der Hund speichert diese Gifte. Z.B. das über sein Futtergeschirr (s.o.) aufgenommene Blei in den Knochen.
Folgen können Appetitlosigkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schmerzen, Krampfanfälle, Blutarmut oder Nierenschäden sein. Bei den organischen Giften, also Substanzen die vor allem aus Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind, sind vor allem die chlorierten Kohlenwasserstoffe zu nennen, die v.a. in importierten Futtermitteln noch vorkommen können.
Sie werden vorrangig im Fett gespeichert, ohne jedoch den Gesundheitszustand in jedem Fall zu beeinflussen. Wird das Fettgewebe aber abgebaut (Abmagerung, Laktation), sind Störungen möglich (u.a. bei Saugwelpen durch erhöhte Aufnahme über die Muttermilch).
Als natürliche Gifte werden Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln bezeichnet, die bei einseitiger Verwendung oder ungenügender Zubereitung schädlich für den Hund sein können. Ein Beispiel sind die Trypsin-Hemmstoffe. die z.B. in rohem Eiklar oder rohen Sojabohnen enthalten sind. Sie hemmen die Wirkung eiweißverdauender Fermente und führen so zu Störungen des Verdauungssystems.

Umweltgifte schließlich können dem Hund ebenfalls gefährlich werden. Beispielsweise wenn er aus Pfützen oder Gewässern trinkt, die Wasser aus intensiv mit stickstoffgedüngten Feldern enthalten. Aber auch organische Düngemittel können schwere Vergiftungen hervorrufen, z.B. nach Aufnahme von Gartendünger, der Rizinussamen enthält. Solche Dünger, die häufig mit Hornspänen vermischt werden, besitzen für Hunde offenbar eine hohe Akzeptanz. Das im Rizinussamen enthaltene Ricin wirkt für Hunde bereits in geringen Mengen hochgiftig.

Quelle: fressi-fressi

Werbung

Madabo.de 120x600_2
Powered By PiXelKollekTiV