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Sorgen und häufig gestellte Fragen
"Kein Rudel- oder Herdentier geht freiwillig aus dem sicheren Rudelverband. Es wird ausgestossen (Verletzung oder Verlust der Führungsposition). Entweder haben sie die Chance, sich einem neuen Rudel anzuschliessen oder sie bleiben Einzelgänger und haben viel schlechtere Überlebenschanchen, weil sie nicht als Einzelkämpfer ausgerüstet sind. Das gilt für alle Herdentiere. Haushunde haben im Gegensatz zu Wildtieren vor "geraumer" Zeit kapiert, dass Menschen ein komfortables Ersatzrudel bilden können, mitunter drängen "tierliebe" Menschen sich geradezu als "Retter" auf." (alle Rechte vorbehalten: Hundezeitung) Rainer Brinks schrieb in seiner Hundezeitung dazu: "Das Rudel sich selber ordnen lassen, bis auf Beschädigungen, da muss man dann trennen. Ist aber bei einem ausreichend grossen Rudel eher selten, es sei denn, die Hunde sind zur Asozialität erzogen worden, der Hund kann hier für nichts." Folgen bei ständigem Leinen- und MaulkorbzwangVon Prof. Dr. Irene Stur, Institut für Tierzucht und Genetik an der Veterinärmedizinischen Universität Wien Ein ständiger Leinenzwang macht es dem Hund unmöglich, sein art- und im Einzelfall auch sein rassetypisches Bewegungsbedürfnis auszuleben. Eine Bewegung ausschliesslich an der Leine ist somit nicht als artgerechte Haltung anzusehen und stellt einen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz dar. Durch die fehlende Befriedigung des Bewegungsbedürfnisses kommt es zu einem Sinken der Reizschwelle. Hunde, die sich ausschliesslich an der Leine bewegen dürfen, werden somit in jedem Fall gefährlicher als Hunde, die sich ausreichend bewegen können. Es ist daher damit zu rechnen, dass der Anteil von Bissvorfällen mit Hunden durch generellen Leinenzwang eher steigt als sinkt, wobei voraussichtlich in erster Linie Bissvorfälle in der eigenen Familie, die ja auch jetzt schon den grössten Anteil an Bissvorfällen ausmachen, gehäuft auftreten werden. Die Aggressionsbereitschaft von Hunden, die an der Leine geführt werden, ist höher als bei frei laufenden Hunden. Dafür sind im wesentlichen zwei Ursachen verantwortlich. Das kann im Einzelfall dazu führen, dass sie eine Auseinandersetzung mit einem anderen Hund, der sie ansonsten aus Gründen der Selbsterhaltung ausweichen würden, annehmen, was wiederum eine vermeidbare Gefahrensituation zur Folge hat." (alle Rechte vorbehalten: Hundezeitung) Läufigkeit
Wichtig: Um Raufereien im Rudel zu vermeiden, nehmen wir läufige Hündinnen nicht mit ins Auslaufgebiet. In dieser Zeit können wir ersatzweise stundenweises Ausführen an der Leine anbieten.
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